Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen SportShare

Stand: 31.05.2026

1. Geltungsbereich und Plattformrolle

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung von SportShare.

SportShare stellt eine technische Plattform bereit, über die Nutzer Sport- und Freizeitartikel anbieten, anfragen, buchen, bezahlen, bewerten und melden können.

Mietverträge kommen ausschließlich zwischen Anbieter und Mieter zustande. SportShare wird nicht Eigentümer, Vermieter, Verwahrer, Reiseveranstalter oder Versicherer der angebotenen Artikel.

2. Registrierung und Nutzerkonto

Nutzer müssen wahrheitsgemäße Angaben machen, ihre Zugangsdaten schützen und Änderungen unverzüglich aktualisieren.

SportShare kann Konten, Inhalte, Nachrichten oder Buchungen prüfen, einschränken oder entfernen, wenn ein Sicherheitsrisiko, Rechtsverstoß oder Plattformmissbrauch vorliegt.

3. Pflichten der Anbieter

  • nur rechtmäßig verfügbare, sichere und funktionsfähige Artikel anbieten
  • Preis, Kaution, Zustand, Zubehör, Abholort und Sicherheitsregeln vollständig und korrekt angeben
  • riskante Kategorien wie E-Bikes, Boote, Kitesurf, Wingfoil, Windsurf oder SUP mit Mindestalter, Führerschein-/Revierregeln und Sicherheitsausrüstung beschreiben
  • den Artikel im dokumentierten Zustand übergeben und das SportShare-Übergabe-/Rückgabeprotokoll bei Übergabe/Rückgabe unterschreiben lassen
  • Schäden, fehlendes Zubehör und Kautionsforderungen sachlich mit Fotos, Protokoll und Belegen dokumentieren

4. Pflichten der Mieter

  • Artikel sorgfältig, sachgemäß und nur bestimmungsgemäß nutzen
  • erforderliche Führerscheine, Mindestalter, Revierregeln, Wetter, Wind, Verkehrslage und eigene Fähigkeiten eigenverantwortlich prüfen
  • Nutzung unter Alkohol-/Drogeneinfluss, gefährliche Nutzung, Rennen, Stunts oder Weitergabe an Dritte unterlassen
  • Schäden, Defekte, Unfall, Verlust oder Diebstahl sofort melden
  • das Übergabe-/Rückgabeprotokoll wahrheitsgemäß unterschreiben und bei der Dokumentation mitwirken

5. Zahlung, Kaution und Schäden

Zahlungen und Kautionen werden über angebundene Zahlungsdienstleister abgewickelt.

Die Kaution dient als Sicherheit und kann mit berechtigten Forderungen verrechnet werden. Sie begrenzt eine mögliche Haftung des Mieters nicht automatisch auf den Kautionsbetrag.

Kautionsentscheidungen können vom unterschriebenen Protokoll, Fotos, Belegen, Stellungnahmen und Plattformdaten abhängig gemacht werden.

Normale Gebrauchsspuren sind von Schadensforderungen ausgenommen.

6. Bewertungen, Meldungen und Moderation

Nach abgeschlossenen Buchungen können beide Seiten Bewertungen abgeben.

Nutzer können Listings, Nutzer, Buchungen und Nachrichten melden. SportShare kann Meldungen prüfen, Inhalte entfernen, Buchungen eskalieren, Kautionsprozesse anhalten oder Konten einschränken.

7. Haftung von SportShare

SportShare haftet nach den gesetzlichen Vorschriften bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet SportShare nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Die Haftung für Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.

SportShare haftet nicht für Zustand, Eignung, Verfügbarkeit, Nutzung, Verlust, Diebstahl oder Schäden aus Mietverhältnissen zwischen Nutzern, soweit keine zwingende gesetzliche Haftung von SportShare besteht.

8. Schutzpaket und Versicherung

SportShare stellt selbst keinen Versicherungsschutz bereit und tritt nicht als Versicherer oder Versicherungsvermittler auf.

Gewerbliche Anbieter können zu ihren Angeboten ein eigenes Schutzpaket anbieten. Buchst du es, kommt es ausschließlich zwischen dir und dem Anbieter zustande. SportShare weist den Preis aus, zieht ihn mit der Miete ein und leitet ihn vollständig an den Anbieter weiter.

Umfang, Selbstbeteiligung und Ausschlüsse des Schutzpakets bestimmt der jeweilige Anbieter. Bitte erfrage die Bedingungen vor der Buchung direkt bei ihm.

Ein gebuchtes Schutzpaket ersetzt die Kaution nicht. Sie wird weiterhin vorgemerkt und nach ordnungsgemäßer Rückgabe freigegeben.

Ohne gebuchtes Schutzpaket sind Anbieter und Mieter selbst dafür verantwortlich, geeigneten Versicherungsschutz zu prüfen.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht, soweit zwingende Verbraucherschutzvorschriften nicht entgegenstehen.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Diese AGB sind eine technische MVP-Fassung und sollten vor öffentlichem Launch anwaltlich geprüft werden.